Schulfahrt zum KZ Natzweiler-Struthof am 1. Dezember 2017

Am 1. Dezember 2017 haben alle 11-Klässler des Gymnasiums Saint-Antoine unter der Leitung von der Geschichts- und Erdkundelehrerin Frau Van Haaren das KZ Natzweiler-Struthof und das Europäische Zentrum für die deportierten Widerstandskämpfer (kurz CERD) besucht. Die verantwortliche Kollegin sorgte für die Vor- und Nachbereitung der Schulfahrt mit Schwerpunkt auf die Lehrpläne der 11. Klasse im Geschichtsunterricht.

Eingangstor des KZ Natzweiler-Struthof, juillet 2001 Medy Sejai

Vier Gruppen wurden gebildet, damit sie alle Teile der Gedenkstätte und des CERD im Turnus von 10 bis 14 Uhr besichtigen konnten, ohne sich gegenseitig zu stören.  Allerdings waren auch andere Schülergruppen aus Straßburg und Deutschland zugegen. Alle in- und ausländischen Gruppen haben sich dem Ort entsprechend still und respektvoll benommen, so dass der Besuchsgang für alle Beteiligten ungestört stattfinden konnte.  

Folgende Lehrkräfte und mit Aufsichtsaufgaben betraute Begleitpersonen führten Aufsicht:  

  • Gruppe 1: Frau Van Haaren (Geschichts- und Erdkundelehrerin) und Frau Thierry (Begleitperson)
  • Gruppe 2: Frau Monia (Buchführerin der Schule) und Herr Kurowski (Technologielehrer)
  • Gruppe 3: Frau Moritz (Elternbeirat) und Herr Curin (Deutschlehrer)
  • Gruppe 4: Herr Bauer (Physik-Chemielehrer) und Herr Severin (Biowissenschaftslehrer)

 Frau van Haaren wählte das Konzentrationslager Struthof als Lernort außerhalb der Schule, um  eine unmittelbare Anschauung und Auseinandersetzung mit unterrichtsrelevanten Themen zu ermöglichen. Sie wünschte sich auch  die Teilnahme eines Deutschlehrers, der den Schülern einen für sein Fach spezifischen Einblick in die Rassenpolitik und die Terrorherrschaft des Naziregimes geben konnte. Die Oberstufe im Sprachunterricht behandelt in der Tat den weit gefächerten Themenbereich „Orte und Formen der Macht“. Unter anderem wurden für alle 11-Klässler im Deutschunterricht bekannte Widerstandskämpfer erwähnt wie Georg Elser, H. und S. Scholl oder noch  Claus Schenk von Stauffenberg, die entweder gleich nach ihrem „Verbrechen“ oder erst nach mehrjähriger Haft im Konzentrationslager hingerichtet wurden. Dadurch kam gut zum Ausdruck, wie die damaligen Machtträger sehr unterschiedlich reagierten und ebenfalls kein Mitleid mit den deutschen politischen Gegnern  kannten. Im Anschluss an den Deutschunterricht im Vorfeld sollte der Besuch des KZ Struthof veranschaulichen, welche irrationalen Reaktionen das Anderssein bei fremdenfeindlichen Rechtsextremisten auslösen kann: Zahlreiche Nationalitäten, verschiedene Religions- und Politikrichtungen oder noch  unterschiedliche Geschlechtsidentitäten lebten in diesem KZ zwangsweise zusammen, wenn auch die politischen Häftlinge die größte Mehrheit der Inhaftierten bildeten.

Im Januar werden die Schüler ihre Hausarbeit abgeben und  im Geschichtsunterricht Referate zu verschiedenen Themen in Verbindung mit der NS-Politik und dem KZ-System halten.

Pascal Curin 

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